FRIEDE – GERECHTIGKEIT – STREIT – WEISHEIT

FRIEDE – GERECHTIGKEIT – STREIT – WEISHEIT

Rede des ausgeschiedenen Stadtverordneten Theo Haske zur Verabschiedung der Stadtverordneten.

Herzlichen Dank, Herr Bürgermeister, für die wohltuenden Ausführungen und Präsente, die Sie an die Stadtverordneten, die heute nicht mehr Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung sind, gerichtet bzw. vergeben haben.

Meine Damen und Herren,

gestatten Sie mir bitte noch einige zusätzliche Anmerkungen.

Ich möchte zunächst einmal rund 50 Jahre zurückblicken mit 4 Daten, bezogen auf die „Neue Stadt“ Hattingen, die ich aus dem Buch „Hattingen- Chronik“ von Archivar Thomas Weiß abgeschrieben habe.

Einige Damen und Herren, die heute hier in der Gebläsehalle als Stadtverordnete oder in anderer Funktion anwesend sind, waren damals schon politisch aktiv,  einige noch in den Kinderschuhen und einige noch gar nicht geboren.

Nun zu den Daten:

  1. Am 16. Dezember 1969 beschließt der Landtag von NRW das Gesetz zur Neuordnung des Ennepe-Ruhr-Kreises, wodurch die Bildung der neuen Stadt Hattingen  beschlossen wird.
     
  2. Am 1. Januar 1970 Bildung der neuen Stadt Hattingen aus der Stadt Hattingen, der erst 1966 entstandenen Stadt Blankenstein und den Gemeinden des ehemaligen Amtes Hattingen:
     
    • Bredenscheid-Stüter
    • Niederelfringhausen
    • Oberelfringhausen
    • Oberstüter
    • Winz mit den Ortsteilen Niederwenigern, Niederbonsfeld, Nierenhof und Winz 1
    • Altendorf – bis zum 31. Dezember 1969 zu Amt Hattingen – wird als Burgaltendorf nach Essen eingemeindet 
    • Nierenhof und Teile von Niederelfringhausen an Langenberg, 1975 an Velbert
    • Teile von Bredenscheid Stüter gehen an Sprockhövel.
       
  3. Am 15. März 1970
     
    SPD 51,68 %,  CDU 38,9%, FDP 5,73 %,  DKP 3,68%
    =25 Sitze          =18 Sitze       = 2 Sitze
     
  4. Am 1. April 1970 – Konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der neuen Stadt Hattingen
     
    • Willi Brückner SPD wird zum Bürgermeister gewählt
    • Hans Jürgen Augstein SPD zum Stadtdirektor

Meine Damen und Herren,

da es in meinem Geburts- und Wohnort Niederwenigern nur 3 Wahlbezirke gab und ältere Parteimitglieder der CDU als Kandidaten aufgestellt und auch direkt gewählt wurden, zog ich mit 30 Jahren über die CDU Reserveliste in den Stadtrat ein.

Ebenso 1975:
Ab 1979 – 2020 hatte ich auch einen Wahlkreis in Niederwenigern und wurde bei Kommunalwahlen – wie die anderen CDU-Kandidaten in Niederwenigern – mit absoluten Mehrheiten gewählt.

Politik und besonders Kommunalpolitik hat mich schon in jungen Jahren sehr interessiert. Ich möchte mich heute an dieser Stelle sehr herzlich bedanken für die große Unterstützung und das Vertrauen, welches ich in den über 50 Jahren bekommen habe.

Dieser Dank gilt in erster Linie meiner Frau und meiner Familie. Gerne gebe ich den Dank aber auch weiter an die CDU Fraktion, an die anderen im Rat vertretenen Fraktionen, an den Verwaltungsvorstand und an die Damen und Herren der Verwaltung mit denen ich aus kommunalpolitischen Gründen besonders verbunden war. Nochmals herzlichen Dank für das gute und vertrauensvolle Miteinander.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, zum Schluss meiner Ausführungen noch Folgendes:

Im großen Sitzungssaal des Rathauses, an der Wand hinter den Sitzen des Verwaltungsvorstandes war ein größeres Gemälde. Ein Geschenk des Hattinger Unternehmers Generalkonsul Leo Gottwald. Dieses wurde nach der Neugestaltung des Saales vor rund 15 Jahren aus bestimmten Gründen nicht wieder angebracht. Auf diesem Gemälde war u.a. in großen Buchstaben zu lesen.

FRIEDE  –  GERECHTIGKEIT  –  STREIT  – WEISHEIT

Meine Damen und Herren, nach meiner Meinung haben diese Worte einen hohen Stellenwert im Allgemeinen und besonders im politischen Leben. Wünschenswert wäre es, wenn wir uns alle daran orientieren würden.

Meine Damen und Herren,

herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Ihnen und allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine gute Zukunft in Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Gottes Segen.

Herzlichen Dank

Theo Haske