Einrichtung eines Flussschwimmbades in Hattingen

Einrichtung eines Flussschwimmbades in Hattingen

Einrichtung eines Flussschwimmbades in Hattingen

Antrag der CDU-Fraktion zur zeitnahen Prüfung der Einrichtung eines Flussschwimmbades/Naturfreibades im Bereich des Ruhrverlaufs auf Hattinger Stadtgebiet

Die CDU-Fraktion bittet, den Antrag auf die Tagesordnung der benannten Ausschüsse, für die jeweils nächsten Sitzungen zu setzen.

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Realisierung eines Flussschwimmbads im Verlauf des Hattinger Teils der Ruhr zu prüfen. Es sollen geeignete Stellen für die Einrichtung einer Flussbadestelle den zuständigen Ausschüssen vorgelegt werden.
Für die Prüfung mögen die zuständigen Stellen, Behörden, Vereine, Verbände und Interessengruppen hinreichend miteinbezogen werden, sofern diese mit ihrer Zuständigkeit betroffen sind.

Die Prüfung soll unter zur Hilfenahme des Handlungsleitfadens „Baden in Fließgewässern“, herausgegeben durch „Sichere Ruhr“, geschehen und eine Bewertung hinsichtlich des Baderisikos, des Infrastrukturbedarfs sowie eine hygienische Voruntersuchung einschließen. Die vom Ruhrverband bereits erhobenen Messwerte zur Wasserqualität sollen ebenfalls in die Prüfung miteinbezogen werden – sofern die Ergebnisse für das Vorhaben belastbar sind.

Begründung:

Seit jeher sorgt die Nähe der Ruhr für die Hattinger:innen und Besucher:innen für ein ausgiebiges Interesse am Baden im Fluss. Der Ruhrverband untersagte generell bis zum Jahr 2017 das Baden in der Ruhr. Begründet wurde dies unter anderem mit der schlechten Wasserqualität. Die Ruhr zählt heute jedoch zu einem der saubersten Industrieflüsse überhaupt. Somit entspricht die heutige Qualität des Ruhrwassers einem Standard, der das Baden zumutbar und auch rechtlich möglich machen würde. Ein Beispiel für die erfolgreiche Einrichtung und den Betrieb eines solchen Bades findet man am Baldeneysee in Essen. Zum Start des Projekts „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ wurde dieses eingerichtet. Ein Flussschwimmbad sorgt zudem für eine Attraktivitätssteigerung unserer Stadt.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard W. Nörenberg