Einheitliche Regelung zur Corona-Krise

Einheitliche Regelung zur Corona-Krise

Einheitliche Regelung zur Corona-Krise

Hattingen- Die Stadt Hattingen hat ihre Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-COV-2 mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Grund ist die vom Land geforderte einheitliche Regelung der Städte, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen und die Umsetzbarkeit leichter zu vollziehen. Damit gelten fast alle für Hattingen getroffenen Regelungen weiterhin, weil Sie durch die Coronaschutzverordnung des Landes abgedeckt sind.

Geändert hat sich für Hattingen nur wenig, außer dass auch Eisdielen in Hattingen einen Außer-Haus Verkauf anbieten dürfen. Wie bei anderen Imbissen und Gaststätten, die einen Außer-Haus-Verkauf anbieten, müssen auch bei Eisdielen die entsprechenden Hygienevorkehrungen eingehalten werden. Das heißt, die Ladeninhaber müssen Vorkehrungen treffen, um unter anderem Warteschlangen zu vermeiden und den Mindestabstand von 1,5 Meter zu gewährleisten. Gegessen werden darf das Eis – wie auch andere Speisen beim Außer-Haus Verkauf – erst ab einer Entfernung von 50 Metern von der Eisdiele.

Bürgermeister Dirk Glaser zur Coronaschutzverordnung des Landes

Bürgermeister Dirk Glaser begrüßt diese einheitliche Regelung: „Gerade für uns als kreisangehörige Kommune ist es wichtig, dass im gesamten Ennepe-Ruhr Kreis und darüber hinaus im Land die gleichen Regeln gelten. Das ist nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger leichter, sondern auch für die Polizei, die für die Einhaltung der Vorschriften im gesamten Kreisgebiet gemeinsam mit den Ordnungsbehörden sorgen muss.“

Hattingen hatte in der bisherigen Allgemeinverfügung verbindlich die Desinfektion von Einkaufswagen und Körben geregelt. Das ist nunmehr nicht verpflichtend. In einem Schreiben an die Händler bittet die Rechts- und Ordnungsdezernentin Christine Freynik die Händler darum, diese Hygienemaßnahmen weiterhin durchzuführen.

Amtsblatt der Stadt Hattingen