41. Umwelttag in Niederwenigern

41. Umwelttag in Niederwenigern

41. Umwelttag in Niederwenigern

Schönstes Frühlingswetter begleitete die Teilnehmer des Umwelttags am 30. März 2019 – nach den Wetterkapriolen der vorhergehenden Wochen zeigte sich Petrus wohlgesonnen. Zum 41. Mal hatten die kath. Familienheimbewegung VKS und der CDU Ortsverbands Niederwenigern zum jährlichen „Frühjahrsputz“ in Niederwenigern eingeladen.

Mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen ausgerüstet zogen die Teilnehmer, darunter auch wieder einige Kinder, los, um die Natur von teils achtlos, aber auch absichtlich falsch „entsorgtem“ Müll zu befreien. Wie erwartet wurden auch in diesem Jahr wieder die „Klassiker“ gefunden, darunter Glasflaschen in verschiedenen Varianten (Bier-, Schnaps- und Weinflaschen und besonders die obligatorischen Flachmänner), die leider die Müllsäcke recht schnell schwer werden lassen. Auch Autoräder fehlten in diesem Jahr nicht. In besonders hoher Zahl traten diesmal „Coffee-to-go“-Becher auf.

Besondere Funde waren diesmal: ein Schaukelstuhl, ein Autokindersitz, Teile eines Zauns (Pfähle und Maschendraht), ein Eisenträger, ein Baustellenwarnleuchte,ein Kindereinkaufswagen und eine Gartenbank. Weitere solche „Hinterlassenschaften“ sind auf den Bildern zu sehen.

Ein großes Ärgernis waren etliche, besonders in den abgelegenen Straßen „Am Kempel“ und „Steinkohlenplatz“ gefundene gefüllte Hundekotbeutel. Diese Art der „Entsorgung“ führt die Nutzung der Beutel auf besondere Weise ad absurdum – sind sie doch eigentlich dafür da, dass die Hundehaufen nicht zu „Tretminen“ werden und die Hinterlassenschaften der Hunde einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden können. Auf die vorgefundene Weise aber wird die Sache zu einer besonders dreisten Art von Umweltverschmutzung – Kunststoffbeutel gehören nun mal, egal mit welchem Inhalt, nicht in die Landschaft.

Dass am Rande der zuvor genannten Straßen auch Gartenabfälle abgelagert wurden, gehört auch zu den „Klassikern“. Aber auch diese wurden zum Teil wieder in Kunststoffsäcke verpackt gefunden, die, wie gesagt, auf keinen Fall in die Natur gehören.

Nach getaner Arbeit stärkten sich die Teilnehmer beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte „Geldmann“, mit dem guten Gefühl, auch in diesem Frühjahr wieder einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz in Niederwenigern geleistet zu haben.