Bürgerversammlung mit Baudezernent Jens Hendrix

Bürgerversammlung mit Baudezernent Jens Hendrix

Bürgerversammlung mit Baudezernent Jens Hendrix

In der Bürgerversammlung der CDU Niederwenigern am 6. September informierte Jens Hendrix, Baudezernent der Stadt Hattingen, über aktuelle Themen aus der Bauverwaltung, die sich auf den Ortsteil Niederwenigern bezogen. Die Versammlung war mit ca. 60 Bürgern so gut besucht, dass einige Teilnehmer im Versammlungsraum in der Gaststätte „Geldmann“ keinen Sitzplatz mehr fanden.

Nach einer kurzen Einführung und Begrüßung durch Theo Haske, Ortsbürgermeister und Vorsitzenden der CDU Niederwenigern, referierte Jens Hendrix über Themen, die in den kommenden Jahren „Bagger im Dorf“ rollen lassen. Zum einen beleuchtete der Baudezernent der Stadt die Pläne für eine umfassende Erweiterung des St.-Elisabeth-Krankenhauses durch die Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel. Neben einem Neubau auf dem jetzigen Parkplatzgelände an der Essener Straße ist auch ein kleineres Gebäude im hinteren Teil geplant. Ein wichtiges Thema für die „wennischen“ Bürgerinnen und Bürger sind dabei die Parkplätze im Ortsteil: Durch einen Neubau auf dem Parkplatzgelände würden Stellplätze entfallen – der Bestand muss jedoch im Rahmen eines größeren Krankenhauses wachsen, um die wenigen Parkplätze im Dorf nicht weiter zu belasten. Auch Herr Hendrix erläutert, dass die Stadt sich der Parkplatzsituation bewusst sei, wenn in den weiteren Planungsschritten die benötigten Stellplätze errechnet werden. Zwar betont Hendrix, dass die Planung noch ganz am Anfang stehe, er sich jedoch sicher sei, dass in Zusammenarbeit mit den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel eine Lösung erarbeitet werden könne.

Darüber hinaus weist Theo Haske darauf hin, dass sich die CDU-Fraktion in der vergangenen Stadtentwicklungsausschusssitzung noch nicht für die Bebauungsplanung festgelegt hat, da vor der kommenden Ratssitzung ein Gespräch zwischen der Fraktion und der Geschäftsführung der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel stattfinde. So akzeptiere auch die CDU Fraktion die Verwaltungsvorlage und sehe die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Erweiterung für die Erhaltung und Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses.

Neben dem Krankenhaus ging Jens Hendrix auch auf die Sanierung des Wohnquartiers der HWG „Im Eickhoff“ ein, indem er die Planung zur Sanierung der Gebäude veranschaulichte, die in den 1950er-Jahren errichtet wurden. Während sich die HWG als Eigentümer der Häuser im letzten Jahr noch in der Planungsphase befand, wird zurzeit bereits ein Gebäude saniert. Die weitere Planung sieht vor, dass östlich der Burgaltendorfer Straße überwiegend die bestehenden Gebäude modernisiert werden und nur zum kleineren Teil Neubauten entstehen sollen, westlich sollen überwiegend Neubauten entstehen, nur ein Teil der Gebäude soll erhalten und modernisiert werden. Dabei soll schrittweise vorgegangen werden, der Umbau des Gebiets soll ähnlich vollzogen werden, wie es bereits in der Südstadt durchgeführt worden ist. Bei der Modernisierung soll auch ein Ausbau des Dachgeschosses zu Wohnungen erfolgen, was durch eine andere Form des Daches ermöglicht wird, bei der die Häuser sogar etwas niedriger werden.

Abschließend berichtete der Baudezernent über zwei Maßnahmen, die räumlich betrachtet dicht beieinanderliegen: So veranschaulichte er den Neubau eines Wohnheims für Menschen mit Behinderung der Theresia-Albers-Stiftung und des evangelischen Gemeindezentrums an der Essener Straße, bevor er auf die Sanierung der gegenüberliegenden Feuerwache des Löschzuges 9 einging.

Während und auch nach Bürgerversammlung stand Jens Hendrik den Teilnehmern Rede und Antwort bei Fragen zu den baulichen Maßnahmen in Niederwenigern. Die CDU Niederwenigern dankt für seinen Besuch und freut sich auf die nächste gemeinsame Bürgerversammlung – zu welcher wahrscheinlich schon einige der angesprochenen Maßnahmen im „Wennischen“ in Bewegung gekommen sind.